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21. März 2017

Bildgebung in der Nuklearmedizin hilft, unnötige Herzkatheteruntersuchungen zu vermeiden

(Wien, 21 März 2017) Herzkatheteruntersuchungen sind für die Abklärung möglicher Erkrankungen der Herzkranzgefäße oft unnötig und durch funktionale Herz-Bildgebungsverfahren ersetzbar. Das zeigt eine großangelegte Studie, die kürzlich in Großbritannien durchgeführt wurde. „Funktionale Herz-Bildgebung ist risikoärmer und kostengünstiger und liefert dabei genaue und zuverlässige Ergebnisse. Sie bietet einen guten diagnostischen Ausgangspunkt, der als „Pförtner“ für die Angiographie dienen sollte”, sagt Prof. Riemer H.J.A. Slart, Herz-Kreislauf-Experte der Europäischen Gesellschaft für Nuklearmedizin (European Association of Nuclear Medicine / EANM).

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13. Dezember 2016

Prostatakrebs: Nuklearmedizinische Therapie identifiziert und zerstört den Tumor

(Wien, 13. Dezember 2016) Prostatakrebs-Patienten mit einer Resistenz gegen Hormonbehandlungen hatten bislang eine schlechte Prognose, denn die diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten waren begrenzt. Jetzt aber eröffnen innovative Entwicklungen in der nuklearmedizinischen Bildgebung und Therapie vielversprechende Wege. Neuartige Substanzen, die im Rahmen von PET/CT (Positronen-Emissionstomographie kombiniert mit Computertomographie) eingesetzt werden, verbessern nicht nur die Diagnose, sondern bieten auch dort noch Behandlungsmöglichkeiten, wo andere Therapien gescheitert sind. „Das ist ein Hoffnungsstrahl für Patienten, die an dieser besonders schweren Form des Prostatakrebses leiden”, sagt EANM-Experte Prof. Markus Luster.

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6. September 2016

Herzerkrankungen: Strahlendosis bei nuklearer Untersuchung wird minimiert – Nutzwert bleibt erhalten

(Wien, 6.9.2016) Die Herz-Szintigraphie spielt eine entscheidende Rolle bei der Beurtei- lung von Patienten mit einer Erkrankung der Herzkranzgefäße (Angina pectoris, Herz- infarkt). Allerdings sind die Patienten hier höheren Strahlungsdosen ausgesetzt als bei anderen bildgebenden Verfahren. Neue Detektor-Systeme (CZT-Kameras) erlauben jetzt eine starke Absenkung der mit der Herz-Szintigraphie verbundenen Strahlungs- mengen. “Mit diesen neuen Systemen können wir den Kardiologen entscheidende In- formationen zu den Gefäßen liefern, die das Herz mit Blut versorgen und zugleich die Strahlungsdosis für die Patienten minimieren”, sagt Dr. Fabien Hyafil, Experte der Eu- ropäischen Gesellschaft für Nuklearmedizin (EANM).

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26. Juli 2016

Alzheimer: Neue Bildgebungstechnik ermöglicht frühe Erkennung von zerstörerischen Ablagerungen

(Wien, 26. Juli 2016) Neue nukleare Bildgebungsverfahren helfen, ein Schlüsselele- ment der Alzheimer-Krankheit viel früher und zielgenauer aufzuspüren als bisher. Kürzlich entwickelte Tracer (Spürsubstanzen), die in der Positronen-Emissions- tomographie (PET) eingesetzt werden, machen Tau-Fibrillen im Gehirn sichtbar. Erst- mals lassen sich diese Ablagerungen, die schwere neuronale Fehlfunktionen verursa- chen, in den Gehirnen von Alzheimer-Patienten „live“ feststellen und untersuchen – und zwar lange bevor geistige Einschränkungen sich bemerkbar machen. „Dies ist ein wichtiger Schritt zu unserem Ziel, wirksame Medikamente für die Bekämpfung und Heilung von Alzheimer zu entwickeln”, sagt Dr. Silvia Morbelli, Expertin der Europäi- schen Gesellschaft für Nuklearmedizin (European Association of Nuclear Medicine / EANM).

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5. November 2015

Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Gefährliche Plaques rechtzeitig entdecken

(Wien, 5.11.2015) Mit 5 Millionen Todesfällen pro Jahr bilden Herz-Kreislauf- Erkrankungen (HKE) die Haupt-Todesursache in Europa. In westlichen Ländern stirbt mehr als ein Drittel der Erwachsenen an koronaren Herzerkrankungen und ein weiteres Viertel an Schlaganfall. Eine wichtige Rolle bei der Entstehung spielen instabile Plaques in den Arterien. Oft bleiben sie unentdeckt, bis ein gefährliches Stadium erreicht ist. „Neue nuklearmedizinische Bildgebungstechniken versetzen uns jetzt in die Lage, solche ‚Zeitbomben’ viel früher aufzuspüren und sie lassen hoffen, dass wir diese entschärfen können, bevor sie für den Patienten lebensbedrohlich werden“, sagt Dr. Fabien Hyafil, Experte der Europäischen Gesellschaft für Nuklearmedizin / European Association of Nuclear Medicine (EANM).

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13. Juli 2015

Nuklearmedizinische Untersuchungen bei Kindern: Verringerte Strahlung bei gleicher Leistung

Die Strahlenbelastung, der Kinder bei nuklearmedizinischen Untersuchungen ausgesetzt sind, wird weiter verringert. Dafür sorgen neue internationale Richtlinien, die jetzt die Europäische Gesellschaft für Nuklaermedizin/ European Association of Nuclear Medicine (EANM) gemeinsam mit nordamerikanischen Fachgesellschaften verabschiedet hat.

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9. Juli 2015

5.500 Nuklearmediziner im Oktober zu Gast in Hamburg

Hamburg ist Gastgeber des 28. EANM Kongresses. Das Jahresevent der European Association of Nuclear Medicine (EANM) findet vom 10. bis 14. Oktober 2015 im Congress Centrum Hamburg (CCH) statt. Es werden rund 5.500 internationale Fachgäste aus dem medizinischen Zweig der Nuklearmedizin in der Hansestadt erwartet.

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20. Januar 2015

Prostatakrebs: Neue Radiopharmaka verlängern die Überlebensdauer von Patienten mit Knochenmetastasen

Prostatakrebs im fortgeschrittenen Stadium führt häufig zu Knochenmetastasen. Sie können Schmerzen, Frakturen und Behinderungen verursachen und gehen mit einer ungünstigen Prognose einher. Doch kürzlich gelang Forschern ein wichtiger Durchbruch, der die Situation der Patienten verbessern wird, erklärt Prof. Markus Luster, Experte der Europäischen Gesellschaft für Nuklearmedizin / European Association of Nuclear Medicine (EANM): “Radium-223-Dichlorid ist das erste an Knochen bindende Medikament, das nicht nur Symptome verbessert, sondern auch die Lebenserwartung der Patienten verlängert. Aufgrund von Studienresultaten dürfen wir annehmen, dass dies ein vielversprechenden Weg ist für die Behandlung von Knochenmetastasen, die mit Prostatakrebs und möglicherweise auch mit anderen Tumorarten verbunden sind.“

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